Mit “Krisen” umgehen - Newsletter Nr. 15 vom 13.07.08
Erstellt von Haris am Sonntag 13. Juli 2008 Schrift VERGRÖSSERN
Krisen und Niederlagen kommen früher oder später bei jedem Menschen im Leben vor, aber sie bieten auch große Chancen, wenn man sein Denken ändert und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Der erste Schritt besteht darin eine Rückschlag, oder wie auch immer man es sonst nennt, in eine Herausforderung umzubennen. Dieses Wort ist für die meisten Menschen postiv und wir verbinden damit einen Helden, der auf eine Reise geht und einen Drachen besiegt, oder Odysseus und seine Abenteuer.
Eine Krise oder ein Problem ist etwas Negatives. Wir wollen keine Probleme lösen oder Krisen bewältigen, außer wenn wir es müssen. Manager und Politiker müssen Probleme lösen, aber Helden und Sportler nehmen Herausforderungen an und wachsen dadurch und wir verbinden Mut und Durchhaltevermögen damit. Indem wir die Sache also umbenennen, schaffen wir eine positive Atmosphäre und unsere Wahrnehmung des Problems verändert sich vollständig. Vermeiden Sie es jede Kleinigkeit im Leben als Problem oder Schwierigkeit zu bezeichnen, benutzen Sie lieber Wörter wie Herausforderung, neue Erfahrung oder Abenteuer. Falls es Ihnen schwer fällt bei jeder Sache etwas Positives zu benutzen, benennen Sie es gar nicht. Sagen Sie nur: “Das wird schon!” und lächeln Sie.
Wenn eine Sache im Leben zu einfach ist, dann ist es auch nichts wert bzw. unser Wert dafür ist dann geringer. Nur ein Ziel dessen Erreichung uns Schweiß und Tränen gekostet hat, wird von uns später geschätzt und wir sagen stolz: “Damals mussten wir kämpfen, um damit fertig zu werden. Es war hart, aber wir haben es geschafft. …”
Wenn wir eine solche Herausforderung überwinden, dann wachsen wir und entwickeln uns weiter. Wir fühlen dann, dass wir unser Schicksal selbst bestimmt haben und durch eigenen Fleiß und Ausdauer ans Ziel gelangt sind. Wenn uns nichts geschenkt wurde und wir Opfer bringen mussten, wissen wir wieviel dieses Ziel wert ist.
Ich möchte Ihnen eine Frage stellen: Ist es besser eine Million Euro geschenkt zu bekommen oder zu gewinnen oder diese Million selbst zu verdienen?
Meiner Meinung nach ist es immer besser sich seinen Wohlstand selbst zu erarbeiten anstatt ein großes Erbe zu bekommen oder aus heiterem Himmel reich zu werden.
Warum?
Weil man durch die Erlangung des Ziels nicht nur das Ergebnis bekommt (in diesem Fall das Geld), sondern die eigene Persönlichkeit entwickelt sich, man gewinnt Charakterstärke und erlangt viel neues Wissen. Geschenktes Geld kann zwar hilfreich sein, aber in den meisten Fällen geschieht das Gegenteil, weil der Mensch nicht gelernt hat richtig damit umzugehen und sein Vertrauen in sich selbst durch das Vermögen entsteht und nicht durch seine Fähigkeiten.
Genauso ist es an der Börse oder in anderen Bereichen. Wenn jeder auf Anhieb erfolgreich wäre, ohne sich dafür anstrengen zu müssen, dann würde es den ganzen Reiz verlieren und es wäre viel weniger wert. Andere Reiche würden dann auf diese Börsenmillionäre hinablicken und sagen: “Ach wieder einer von denen, die nichts arbeiten wollen …” Gerade durch das Kämpfen um ein Ziel, wird es zu etwas Besodnerem und Persönlichem. Etwas, das man nicht kaufen kann und das unbezahlbar ist.
Eine Sieg, den man selbst erringt, ist mehr wert als hundert Siege, für die man sich nicht anstrengen muss. Gerade die Herausforderungen im Leben sind es die uns antreiben und weiter motivieren auf unsere Ziele zuzugehen. Selbst wenn man eine kurzfristige Niederlage erleidet, kann man daraus viel Kraft schöpfen und wird zu noch größeren Leistungen angetrieben.
“Ein charakterfester Mensch fühlt sich gerade durch Schwierigkeiten herausgefordert, denn nur, indem er Schwierigkeiten in den Griff bekommt, kann er sein Potential verwirklichen.”
Charles de Gaulle
Als ich vor einigen Tagen das Mahnungsschreiben erhalten habe, war ich zuerst besorgt und schlechter Laune. Aber kurz darauf beschloss ich diesen Rückschlag als neue Herausforderung zu sehen und noch härter an mir zu arbeiten. Deshalb habe ich das Schreiben an die Wand gehängt, so dass ich es immer sehen kann. Wenn man eine solche Motivationshilfe bekommt, dann sollte man sie nutzen solange es wirkt
Der erste Schritt, um sein Denken zu ändern, ist seine Sprache zu ändern. Indem man den Dingen einen anderen Namen gibt, verändert sich auch die Wahrnehmung davon und nach und nach passt sich unser Verhalten dem an. Wenn wir uns daran gewöhnt haben jede Sache, die von anderen als Problem oder Krise bezeichnet wird, als Herausforderung zu betrachten, sind wir immer einen Schritt weiter. Dann gibt es diese Phase des Überlegens, ob man es schafft oder wie das bloß passieren konnte, überhaupt nicht, sondern wir machen uns sofort auf die Suche nach einer Lösung. Wie fangen an nach dem WIE zu fragen und kommen so ans Ziel.
Dieses konstruktive Betrachten eines solchen Ereignisses sorgt dafür, dass unsere Denken auf das Ziel und eine Lösung gerichtet ist und nicht auf mögliche Katastrophen, die daraus entstehen können. Das ist wieder einmal ein tolles Beispiel wie man durch das Ändern der Gedanken seine Realität verändert und erfolgreicher wird. Es geht immer weiter solange man das glaubt. Nur wenn man sich aufgibt, ist alles aus. Das Leben ist nicht wie ein Fußballspiel, bei dem man nach 90 Minuten entweder gewonnen oder verloren hat, sondern es ist ein Spiel das niemals zu Ende geht. Auch wenn man 10:0 zurückliegt, muss man nur weiter an sich glauben und man kann es schaffen daraus einen großartigen Sieg zu machen.
Der Sieg entsteht zuerst im Kopf, durch die Gedanken, die man hat, und erst dann in der Wirklichkeit. Etwas, das man verwirklicht sehen will, muss erst im Denken verwirklicht sein und damit trägt man auch die Verantwortung für jede Situation und jedes Unglück in sich. Vielleicht kann man nicht kontrollieren, was auf einen zukommt und welche unerwarteten Dinge sich ereignen werden, aber man hat die volle Kontrolle darüber wie man darauf reagiert. Indem man sein Denken auf den Erfolg ausrichtet und eine positive Sichtweise übernimmt, hat man den ersten Schritt zur Lösung schon getan.
Der heutige Tipp lautet daher:
“Bezeichnen Sie Probleme und Schwierigkeiten als Herausforderungen!”
Leben Sie Ihr Leben!
Viel Erfolg!
Kennen Sie schon den kostenlosen 1000tipps-Motivations-Newsletter? Jetzt mit Buecher-Gewinnspiel fuer die naechsten 300 Anmeldungen! Wissen diese Menschen mehr als SIE???


Montag 14. Juli 2008 um 00:27
Du hast schon recht mit dem o.g. Der Tipp ist gut.
Das sozusagen “extremste” und gewöhnungsbedürftigste was ich einmal gelesen hatte und welches ich extrem gewöhnungsbedürftig fand war folgende Aussage:
*lach (so in dem Sinn ungefähr). Wie gesagt: extrem gewöhnungsbedürftig.
(in einer Hauskreis-Zeitschrift)
“Seid dankbar dafür, dass ihr euch von eurem schnöden Geld befreien könnt, wenn ihr euren Zehnten in der Kirche abgebt”
Wünsche eine schöne Woche!
Montag 14. Juli 2008 um 15:29
Montag 14. Juli 2008 um 17:23
@Doro: Hier findet man keine Tipps zum Millionär werden. Auf dem Blog geht es vor allem um Persönlichkeitsentwicklung, das richtige Denken für Erfolg und Motivation. Oben links findet man die Themen von 1000tipps.com etwas genauer aufgelistet:
Was finden Sie auf 1000tipps.com?
* Artikel zu PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG,
MOTIVATION, ERFOLG und REICHTUM
* eine Sammlung von GESCHÄFTSIDEEN
* meinen Weg zu 1000000€
Wie gesagt: keine Tipps, um reich zu werden…
Dienstag 15. Juli 2008 um 11:33
Die Tipps hier sind doch Klasse.
Aus Tipps und Infos kann man lernen.
Außerdem:
Bei MIR ist es so:
Ich schreibe auch Blogs, und im Grunde stelle ich fest, dass ich sie eigentlich hauptsächlich eigentlich mehr für mich selbst schreibe, um das festzuhalten, was ICH Lernen will bzw. gelernt habe oder dabei bin es zu verarbeiten. Vielleicht um es zu festigen oder festzuhalten. Jedenfalls kann ich wieder drin nachlesen, evt. auch um Entwicklungen zu sehen/erkennen, Rückblick zu halten etc. Ähnlich wie mit Tagebüchern, Zielplanbüchern, Traumtagebuch o.ä. (Na ja, jedenfalls ist es zurzeit bei mir so.)
Dienstag 15. Juli 2008 um 20:07
Außerdem wird man disziplinierter und hat alles in einem, wie du schon sagt, ein Zielplanbuch und ein Tagebuch. Es hilft auch frühere Artikel zu lesen, um zu sehen wie man sich verändert hat und ob man Fortschritte gemacht und seine Vorhaben umgesetzt hat. Es ist also auch sinnvoll einen Blog nur für sich selbst zu schreiben, ohne gleich die Welt verändern zu wollen.