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Eines der Probleme der jährlichen Steuererklärung (abgesehen davon dass man der Regierung 1/3 von allem was man verdient, schicken muss) ist, dass man jedes Jahr alles nochmal lernen muss. Da die meisten von uns nur einmal im Jahr Steuern zahlen, vergessen wir was wir in diesem Tagen oder Wochen lernen. Deshalb fürchten sich viele vor dieser Zeit und davon können Sie profitieren. Bieten Sie einen Steuererklärungs-Service in ihrem Gebiet an. Was die Leute wollen ist ein Ort, wo sie einen Korb mit Rechnungen und Formularen abliefern und anschließend eine hohe Steuerrückerstattung bekommen. Die meisten von ihren Kunden werden normale Arbeiter und Angestellten mit ähnlichem Steuererklärungen sein. Wenn man sich ein paar Wochen damit beschäftigt, ist es relativ einfach. Bieten Sie Ihre Dienstleistung zu einer Flat-Gebühr von 99 € an und Sie werden wahrscheinlich mehr Aufträge haben als Sie erledigen können. Um das Beste daran ist, dass Sie das ganze von ihrem Wohnzimmer aus machen können.

Viel Erfolg!

 

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  • 3 Kommentare zu “135. Steuererklärungs-Dienst”

    1. theBIG sagt:

      Ja, ja - nettes Ideechen aber leider höchst illegal… Sogar gelernte Steuerfachangestellte dürfen laut Gesetz nur für Angehörige des ersten Verwandtschaftsgrades und dann auch nur entgeltlos tätig werden.

    2. Haris sagt:

      Schade, ich wusste nicht dass die Gesetze so streng sind. Dann müsste man sich eben einen Steuerfachangestellten holen und mit ihm die ganze Sache organisieren.

    3. Sandra sagt:

      Nein, das geht in Deutschland nicht!
      Bin Dipl-Kfm und Steuerfachangestellter, das reicht zur Qualifizierung nicht aus - anders als in den USA zum Beispiel.
      Es ist auch verboten, für andere Leute Buchhaltung zu machen. Belege sortieren ist erlaubt, Training in Buchhaltungsprogrammen auch - aber sobald Du selber kontierst oder buchst, machst Du Dich strafbar.
      Ich bin selbst mal vom Finanzamt mit Strafe belegt worden, weil ich aus Gefälligkeit (kostenlos!) einem Bekannten beim Ausfüllen der Steuererklärung geholfen habe.
      Logisch ist das alles nicht: jeder Depp, der ein Gewerbe anmeldet, darf seine Buchhaltung und Steuererklärung selbst anfertigen, egal ob er was davon versteht oder nicht oder nicht mal die deutsche Sprache beherrscht. Solche dilettantischen “Erklärungen” muss das Finanzamt anerkennen.
      Hier in D leben halt Juristen, Steuerberater, Ärzte …. etc. in einem staatlich (stattlich) vor Konkurrenz geschützten Biotop.

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