Versicherungen allgemein und Rechtsschutzversicherungen

Als Versicherung wird ein Vertrag zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer bezeichnet. Der Vertrag kann dabei viele verschiedene Gegenstände zum Inhalt haben, zum Beispiel Rentenversicherungen oder Kfz-Versicherungen. Alle Versicherungen haben jedoch gemeinsam, dass der Versicherer gegen eine Bezahlung dem Versicherten einen Schutz in den vorher festgelegten Fällen gewährt.

Dies wird in der Regel durch das Prinzip der kollektiven Risikoübernahme ermöglicht, dass heißt, es zahlen viele Versicherungsnehmer in die Versicherung ein, und der Einzelne bekommt im Schadensfall aus diesem gemeinsamen Topf eine meist finanzielle Hilfe. Dieses Prinzip funktioniert, da der Versicherungsfall nur bei wenigen Versicherungsnehmern eintreten wird. Im Folgenden wird die Rechtsschutzversicherung genauer betrachtet.

Unter den Begriff Rechtsschutzversicherung fallen sehr viele Versicherungsarten. So gibt es zum Beispiel Schadensersatz-Rechtsschutz, Wohnungs-Rechtsschutz, Steuer-Rechtsschutz, Arbeits-Rechtsschutz oder Straf-Rechtsschutz, um nur einige der zahlreichen Versicherungsarten zu nennen.

Diese Versicherungen haben jedoch alle gemeinsam, dass der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer verpflichtet ist, die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten zu gewährleisten. Der Umfang der erforderlichen Leistungen ist im Versicherungsvertrag festgelegt.
Wie bei jeder Versicherung erhält der Versicherer natürlich eine Prämienzahlung, welche sich an den vereinbarten Leistungen orientiert.

In einer Rechtsschutzversicherung werden in der Regel folgende Kosten abgedeckt: die für den frei wählbaren Rechtsanwalt anfallenden gesetzlichen Gebühren, die Zeugengelder, die Gerichtskosten sowie die möglicherweise zu zahlenden Kosten des Gegners. Auch eine Strafkaution kann übernommen werden. Um eine optimale Absicherung zu finden, gilt es, zunächst mehrere Tarife miteinander zu vergleichen. „

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