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Motivation, Erfolg und der Weg zur Million

Positives Denken

Erstellt von Haris am Freitag 16. Mai 2008 Schrift VERGRÖSSERN

Ein Ratschlag, um erfolgreich zu sein, den viele Gurus und erfolgreiche Menschen geben, ist, Positives Denken. Doch was ist Positives Denken? Und wie kann man es selbst anwenden? Man könnte es als Glaube an sich selbst und daran, dass in jedem Problem und jeder Niederlage ein Samenkorn für zukünftigen Erfolg und neue Gelegenheiten stecken.

Positives Denken ist jedoch nur eine der Zutaten, die man benötigt, um das Fundament des Erfolgs zu bauen. Es wird Sie nicht reich machen, wenn Sie den ganzen Tag lang wiederholen: “Ich werde reich. Ich werden reich.” oder “Meine unglaublichen Kräfte bringen wunderschöne Frauen dazu sich in mich zu verlieben.” Ganz so einfach ist es nicht. Sie können den Erfolg nicht herbeidenken.

Das führt nur zu Enttäuschungen und Frust. Positives Denken allein ist wirkungslos - es hilft Ihnen lediglich sich besser und motivierter zu fühlen, aber es kann Ihre Umgebung nicht direkt beeinflussen. Dennoch kann man davon ausgehen, dass Menschen, die auf Positives Denken verzichten, niemals erfolgreich und glücklich sein werden. Besonders wichtig ist dabei die Weise, auf die man mit sich selbst redet.

Entscheidend um seine Ziele zu erreichen, ist das Handeln. Ohne Ihren Einsatz und harte Arbeit (auch wenn viele das nicht gerne hören) geht es nicht. Doch es ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich, die richtigen Handlungen auszuführen, wenn man die falsche geistige Haltung hat. Positives Denken dient aber nicht nur als Antrieb, sondern auch als Motivationshilfe nach Niederlagen und Fehlern.

Es ist zwar leichter ständig die Schuld für die eigenen Mißerfolge auf die Gesellschaft, die Eltern oder seine Gene zu schieben, aber das bringt Sie nicht weiter. Viele Menschen konzentrieren sich zu sehr auf die Vergangenheit, anstatt auf das Hier und Jetzt. Sie können die Ereignisse in Ihrer Vergangenheit nicht ändern so sehr Sie sich beklagen und anstrengen - niemand kann das.

Denken Sie an die vergangene Minute. Sie können diese 60 Sekunden mit 60 Milliarden Euro oder der Macht aller Staatsoberhäupter der Welt nicht zurückholen - diese Zeit ist für immer vorbei. Wir können die Zeit nicht beeinflussen - nur unsere Taten während dieser Zeit können wir steuern. Alles, was Sie haben, ist die Gegenwart. Doch das ist nicht wenig. Denken Sie immer daran, dass Ihre Vergangenheit nicht mit Ihrer Zukunft gleichgesetzt werden kann. Jemand, der vor fünf Jahren ein Obdachloser war, kann in fünf Jahren ein Millionär sein. Ein Mensch, der heute depressiv und unglücklich ist, kann in einigen Wochen schon ein ganz anderer sein. Ihre Vergangenheit sagt absolut nichts über Ihre Zukunft aus.

Lernen Sie im Augenblick zu leben. Das heißt nicht, dass Sie von einen Tag auf den anderen leben und nicht an das Morgen denken - ich halte nicht sehr viel von dieser Lebensweise - sondern dass Sie die Gegenwart nutzen müssen, denn das ist alles, worauf Sie Einfluss haben. Sie können die Vergangenheit und die Zukunft nicht beeinflussen, außer Sie haben eine Zeitmaschine.

Ihr Erfolg beginnt in diesem Augenblick.

Optimist zu sein bedeutet, nach vorne zu schauen und Hoffnung zu haben, anstatt alles schlechtzureden und über das System und “die da oben” zu meckern. Es bedeutet selbst aktiv zu werden, wenn man Veränderungen sehen will, anstatt sich darauf zu verlassen, dass sich jemand darum kümmert, denn schließlich muss ja irgendwer dafür zuständig sein. Ein Optimist sieht in jedem Problem eine Chance und die Möglichkeit es besser zu machen. Der Pessimist hingegen beschwert sich über alles und man erkennt ihn an den vielen “Abers” und “Wenns”, denn er sieht es als die Aufgabe der anderen an die Armut zu bekämpfen, den Staat zu verbessern oder Hoffnung zu haben. Viele von diesem Menschen bezeichnen sich selbst als Realisten, doch das liegt nur daran, dass sich niemand gerne als Pessimist outet. Solche Menschen gibt es in allen Gesellschaftsschichten und Bildung hat damit nichts zu tun.

Manche dieser “Realisten” glauben, dass sie vernünftig sind, wenn sie einem kleinen Kind, das sich wünscht ein Pilot oder Künstler zu werden, sagen, es sei unmöglich und dass es diesen Traum möglichst schnell wieder vergessen soll. Wie vernünftig ist es denn ein Kind mit seinen eigenen negativen Glaubenssätzen und seiner beschränkten Sichtweise zu indoktrinieren? Ist es klug zu glauben etwas sei unmöglich, nur weil es bisher niemand getan hat?

Oft dient eine negative Einstellung auch als Entschuldigung für sich selbst, um nicht aktiv zu werden und mehr aus seinem Leben zu machen. Wenn man fest davon überzeugt ist, dass die Politiker und Wirtschaftsbosse sowieso alle betrügen und mächtiger sind als man selbst, dann kann man ja nichts dafür. Man muss sich in sein Schicksal fügen und weitermeckern. Sobald ein Pessimist anfängt Verantwortung für sich selbst, für die Gesellschaft und für den Staat zu tragen (Ja, jeder ist für den Staat verantwortlich, denn ein Staat ist keine juristische Hülle oder ein bloßes System, sondern es besteht aus den Menschen, die darin leben. Jeder Bürger ist ein Teil davon), wird es langsam aber sicher zu einem Optimisten.

Natürlich ist es viel einfacher am Stammtisch und bei der Arbeit alles und jeden zu verfluchen und für nichts dankbar zu sein. Es ist angenehm abends vor dem Fernseher zu sitzen und die neueste Diätenerhöhung der Bundestagsabgeordneten zu kritisieren und den Staat für die eigene finanzielle Situation verantwortlich zu machen. Schwieriger ist es zu sagen “Steuern haben noch niemanden arm oder reich gemacht. Wenn man mehr Geld will, dann muss man es sich verdienen und dazu gibt es unzählige Möglichkeiten.” Ist nicht der Mensch wahrhaft ein Realist, der erkennt, dass nur er die Macht hat seine eigene Lage, und oft auch die der anderen, zu ändern? Ist nicht derjenige Realist, der erkennt wie faszinierend unsere Welt ist und wieviele Chancen wir haben?

Viele Menschen haben inzwischen den Glauben an das Gute im Menschen, an die Gerechtigkeit und an die Liebe verloren. Sie haben kein Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten mehr und sehen sich nicht als die Schöpfer ihres Schicksals. Ist es nicht feige alles so hinzunehmen wie es ist und nicht aktiv zu werden? Was werden unsere Nachfolger über uns sagen, wenn sie die Welt betrachten, die wir ihnen hinterlassen haben? Im Leben gibt es ständig Veränderungen - nicht immer zum Guten, aber wie soll denn Lethargie dabei helfen etwas zu verbessern. Wenn etwas in Bewegung ist, lebt es und entwickelt sich weiter, aber Stillstand kommt immer vor dem Untergang. Und es bringt auch nichts darauf zu hoffen, dass es irgendjemand tun wird, nur wir nicht. Irgendjemand wird für die hungernden Kinder in Afrika spenden, irgendjemand wird den Sozialstaat verbessern, irgendjemand wird …

Es wird niemals Frösche oder gebratene Hähnchen regnen und genauso wird es niemals passieren, dass sich der Himmel öffnet und die Lösungen Ihrer Probleme für Sie bereitstellt. Nur durch eigene Anstrengungen sind Veränderungen möglich. Jemand, der nichts tut, aber alles und jeden kritisiert, sollte am besten ganz den Mund halten.

Die Lösung für die meisten Probleme in unserem Leben liegt in uns - genauer in unserem Kopf.

Unsere Gedanken machen uns zu dem, was wir sind. Vorwiegend negative Gedanken erschaffen einen negativen Menschen und positive Gedanken einen positiven Menschen. Nicht die äußeren Umstände sind es, die Ihnen einen tollen und erfolgreichen Tag bereiten, sondern allein Ihre Gedanken. Es kann natürlich zu außergewöhnlichen Situationen kommen, die Sie besonders freuen (Besuch eines alten Bekannten, usw.), aber die Macht über Ihr Denken liegt allein bei Ihnen.

In einem amerikanischen Buch (leider weiß ich nicht mehr, wie es hieß, vielleicht etwas von Dale Carnegie…) habe ich die Geschichte von zwei Brüdern gelesen, deren Vater ein Alkoholiker war und kein besonders gutes Vorbild darstellte. Einer der Brüder wurde ebenfall ein Alkoholiker und ein kompletter Versager, der andere hingegen wurde erfolgreich, glücklich und rührte keinen Alkohol an. Als man sie einzeln befragt wie sie zu dem geworden sind, was sie sind, sagte der erste: “Ich musste doch selbst ein Alkoholiker werden. Schließlich sah ich jeden Tag wie mein Vater sich betrank. Was hätte denn sonst aus mir werden sollen?”

Der andere Bruder antwortete auf die gleiche Frage: “Ich sehe nicht ein wie ich jemals ein Alkoholiker werden könnte, denn schließlich habe ich jeden Tag mit ansehen müssen wozu Alkohol führt und wie es einem Mann und seiner Familie schaden kann. Ich entschloss mich niemals so zu werden wie mein Vater und an der Flasche zu hängen.”

Beide Brüder hatten das gleiche erlebt, die selben Eltern gehabt und die gleiche Schule besucht. Einer nahm das schlechte Vorbild seines Vaters, um sich zu motivieren und niemals so zu enden. Der andere ergab sich seinem Schicksal und resignierte; er sah nicht ein, dass er die Wahl hat. Genauso hat jeder von uns die Wahl wie er seinen Tag beginnt und auf äußere Ereignisse reagiert. Schon beim Aufstehen am Morgen entscheiden wir, ob wir an diesem Tag ein Verlierer oder ein Gewinner werden, ob wir handeln oder reden und ob wir danbar sind oder fluchen und kritisieren. Die Amerikaner haben ein passendes Sprichwort zu diesem Thema: “Love it, change it or leave it!”

Die Welt wartet auf Sie. Die Bedingungen sind immer perfekt, um alles zu tun, worauf Sie Lust haben. Sie sind der Regisseur Ihres Lebens und Sie können alles erreichen, das Sie sich vornehmen, falls Sie es wollen. Niemand ist ein Opfer seiner Vergangenheit, der Umstände oder der Gesellschaft, außer mit seinem eigenen Einverständnis. Wenn Sie glauben, dass Sie doch nichts ändern können und alles beim Alten bleibt, dann haben Sie Recht - für Sie wird sich nichts ändern. Wenn Sie wollen, dass Ihr Leben anders verläuft und sich Ihnen neue Möglichkeiten eröffnen, dann müssen Sie bei sich anfangen. Bevor Sie sich nicht die Mühe machen, an sich selbst zu arbeiten, wird sich mit Sicherheit nichts verändern. Ihre Gedanken sind der Ausgangspunkt für Glück oder Depression, für Erfolg oder Versagen, für Armut oder Reichtum, für Selbstbewusstsein oder Schüchternheit.

All diese Dinge sind die Folgen Ihrer Gedanken und durch negative Gedanken werden Sie niemals gute Ergebnisse erhalten.

Durch positives Denken lernen Sie mit sich selbst und der Welt zufrieden zu sein und Ihre Perspektive verändert sich. Wo andere Probleme sehen, erkennen Sie neue Chancen und Möglichkeiten. Wo andere die schlechte Wirtschaftslage für ihre schlechte Geschäftslage verantwortlich machen, arbeiten Sie schon an einer Lösung. Wo andere kritisieren, sind Sie schon lange am Handeln.

Wenn Sie sich in einer schwierigen Lage Ihres Lebens befinden oder Ihren Job verloren haben, dann geben Sie nicht auf - das ist nicht schwer - sondern sagen Sie sich: “Jetzt erst recht! So leicht lasse ich mich nicht unterkriegen.” Ich meine damit nicht, dass Sie Ihren Chef verklagen oder verprügeln sollen :-) , sondern trotz allem eine positive Einstellung beibehalten und nach neuen Möglichkeiten suchen sollen. Kämpfen Sie weiter, anstatt sich geschlagen zu geben. Nichts und niemand kann Sie im Leben aufhalten oder Ihnen das verweigern, was Sie wünschen, außer Ihnen selbst. Sorgen Sie dafür, dass Sie selbst nicht Ihr größter Feind werden.

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan und das ist auch gut so. Was wäre unsere Welt ohne die vielen kleinen und großen Überraschungen? Es ist vielmehr wie im berühmte Song von Lynn Anderson, wo es heißt:

I beg your pardon,
I never promised you a rose garden.
Along with the sunshine,
There’s gotta be a little rain sometimes.
When you take, you gotta give, so live and let live,
Or let go.
I beg your pardon,
I never promised you a rose garden.

Ohne die erfolglosen oder schlechten Tag im Leben, an denen alles schiefläuft, wüssten wir die glücklichen und erfolgreichen gar nicht zu schätzen. Nur jemand, der in einer Großstadt gelebt hat, weiß wie schön ruhig es auf dem Land ist. Wenn jeden Tag die Sonne scheinen würde, dann wäre es ja nichts Besonderes. Die Wolken und der Regen machen einen wunderschönen, sonnigen Tag außergewöhnlich. Wir erinnern uns erst an das Salz in der Suppe, wenn es fehlt, und doch vergessen wir beim nächsten Mal dafür dankbar zu sein, dass es da ist.

Hören Sie auf sich darüber zu beklagen wie schrecklich ungerecht die Welt ist, wie egoistisch und geldgierig die Menschen sind und dass es kein Mitgefühl und keine Menschlichkeit mehr gibt. Komischerweise sind viele Meschen dieser Ansicht, aber sie weigern sich den ersten Schritt zu machen, um das zu ändern. Falls Sie glauben, dass die Menschen alle Egoisten sind, dann fangen Sie an etwas zu tun, um dies zu verändern. Laden Sie Ihren Nachbarn zum Kaffee ein oder verschenken Sie etwas, aus Ihrem Haushalt an jemanden, der es nötiger hat (keinen Müll, den Sie sowieso wegwerfen wollten!). Wenn wir eine bessere Welt wünschen, warum erschaffen wir sie nicht einfach? Es kostet nur einige Euro einen schönen Blumenstrauß zu kaufen, aber die Freude, die man anderen bereitet, wenn man jeder Frau, die man auf dem Weg zur Innenstadt trifft, eine schenkt, ist unbezahlbar.

Doch selbst wenn Ihnen der Rest der Welt egal ist und Sie ein unverbesserlicher Egoist sind, lohnt es sich positiv zu denken, denn es tut Ihnen gut. Unnötiger Ärger und viele Sorgen wirken sich nachteilig auf Ihr Wohlbefinden aus und bringen Sie im Leben nicht weiter. Welchen Sinn hat es deprimiert oder wütend zu sein, wenn man auch lachend durch die Welt ziehen kann. Bevor Sie viel Geld für Vitamintabletten und Glücksseminare ausgeben, versuchen Sie es lieber mit Lachen. Sie haben keinen Einfluß darauf, wie das Wetter wird oder wie Ihre Kollegen gelaunt sind, doch Sie können Ihre eigenene Reaktionen darauf beeinflussen. Sorgen, Wut und Ängste entstehen nur in Ihnen und nicht außerhalb und das ist eine tolle Tatsache, denn dadurch haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Reaktionen. Auch wenn es in manchen Büros oft so aussieht, gibt es keine Pessimismusmücke, die Sie sticht und deretwegen Sie dann die ganze Woche schlechte Laune haben.

Ein Pessimist verbringt seine Tage damit anderen zu beweisen, dass er im Recht war und alles den Bach hinunter geht. Er versucht andere mit seiner negativen Sichtweise anzustecken und seine Befürchtungen in den schwärzesten Farben auszumalen, anstatt einfach zu leben und die Wunder unserer Welt mit offenen Armen zu empfangen. In der Zeit, in der er sinnloses Zeug redet, zieht das Leben an ihm vorbei und ihm entgeht dieses Geschenk seines Daseins und die Kenntnis, dass er Herr seines Schicksals ist. Glück und Zufriedenheit entsteht in Ihrem Kopf und durch die Gedanken, die Sie jeden Tag haben.

Das ist auch der Grund, warum so viele Stars und Berühmtheiten unglücklich sind, zu Drogen greifen oder Selbstmord begehen. Sie erwarten, dass Ruhm und Geld ihre Probleme lösen können und ihnen Glück verschaffen können. Wenn Sie erfolgreich sind, erkennen Sie, dass sich nichts geändert hat, abgesehen von ihrem Kontostand. Einen unzufriedenen Menschen kann nichts und niemand glücklich machen, wenn er nicht selbst dazu bereit ist und aktiv wird. Solange er sein Denken und Handeln verändert, bleibt alles beim Gleichen - eine gelungene Karriere kann diese Problem nicht lösen. Das ist als würde man mit einem Schwamm einen Nagel einzuschlagen - man hat das falsche Werkzeug für die Aufgabe gewählt und alle Anstrengungen werden nicht von Erfolg gekrönt sein.

Sie werden nicht von einen Tag auf den anderen zu einem positiv denkenden Menschen, weil sich immer wieder alte Gewohnheiten und negative Glaubenssätze einschleichen. Doch wenn Sie weiter an sich arbeiten, werden Sie bemerken wie die Welt um sich herum sich verändert, indem sich Ihre Sichtweise davon ändert. Jeden Tag müssen Sie von Neuem in die Schlacht gegen sich selbst und negative und unproduktive Gedanken ziehen. Nicht jedesmal wird es Ihnen gelingen, aber wenn Sie jeden Tag einen kleinen Schritt in die richtige Richtung machen, werden Sie bald ein Optimist werden. Dann kann Sie kein Mißerfolg und kein Hindernis entmutigen oder aus der Fassung bringen, denn Sie wissen, dass Sie es schaffen können, ganz egal was passiert.

Sie wissen, dass in jedem Problem und jeder Niederlage der Samen für den zukünftigen Erfolg liegt.

Eine gute Möglichkeit um Sorgen und negative Gedanken zu verdrängen, ist sich einer Aufgabe zu widmen. Eine Tätigkeit, wie Kochen oder Joggen, wird Sie Ihren negativen Gedankengang unterbrechen und Sie davon abhalten einen neuen zu beginnen. Beschäftigung ist auch eine gute Therapie gegen zuviel Nörgeln und Meckern. Tun Sie einfach etwas Schönes, das Ihnen Spaß macht. Es ist ziemlich schwer bei der Gartenarbeit über die korrupten Manager zu fluchen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen.

Seien Sie dankbar für die vielen Wunder unserer Welt, wenn Sie Ihren Alltag leben. Bleiben Sie beim Weg zum Supermarkt an einigen schönen Blumen stehen und riechen Sie daran. Seien Sie dankbar für diesen Moment in Ihrem Leben und dafür dass Sie etwas so Tolles sehen und riechen können. Vielleicht mögen Sie keine Blumen, aber es muss irgendetwas in dieser Welt geben, das Ihnen gefällt und wofür Sie dankbar sein können. Sie müssen Ihr Denken nur darauf konzentrieren und Sie werden viele Dinge entdecken. Ein wesentlicher Teil von Zufriedenheit und positivem Denken besteht darin, dafür Dankbarkeit zu empfinden, was gut in Ihrem Leben ist und was Ihnen gefällt.

Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie haben, anstatt das, was Ihnen fehlt.

Postives Denken bedeutet jedem Ereignis im Leben eine positive Seite abzugewinnen. Manche Katastrophen oder Probleme lösen sich von selbst oder sehen vor einer anderen Perspektive betrachtet ganz anders aus. Dadurch erzeugen Sie aus Schwäche Stärke und Motivation - Ihr Geist wird darauf trainiert immer einen Ausweg zu suchen und zuerst das Gute an der Sache zu erkennen. Das heißt nicht alles in der Welt zu akzeptieren und sich mit allem abzufinden, sondern niemals aufzugeben und nach neuen Chancen und Hoffnung Ausschau zu halten.

Nehmen Sie als Beispiel das deutsch Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg. Damals standen die Menschen vor einem großen Trümmerhaufen und es war sehr schwer an eine gute Zukunft zu glauben. Doch durch Optimismus, den Glauben ans sich selbst und Fleiß gelang ihnen eine unglaubliche Leistung. Wirtschaftsfachleute sagen möglicherweise, dass die Bedingungen damals einfach so gut waren, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung geben musste, weil die Amerikaner viele Kredite und Hilfsprogramme vergaben und es nichts zu kaufen gab, so dass die Menschen produzieren mussten. Das ist nur ein nebensächlicher Punkt, denn der wichtigste Faktor beim Wiederaufbau Deutschlands waren die Menschen, die sich ihre Hoffnung und Zuversicht nicht nehmen ließen und nicht davor zuückschreckten selbst mit anzupacken. Sie ersetzten den Mangel an Technologie oder Maschinen durch Kreativität und suchten nach neuen Gelegenheiten. Sie schafften sich ihr Wirtschaftswunder selbst. Die positive Einstellung einer Nation ist es, die ein Land entwickelt und in eine bessere Zukunft führt.

Eine interessante Übung, um das positive Denken zu erlernen, ist das Erbsenzählen. Sie können stattdessen auch Murmeln oder Steinchen verwenden, das ist nicht so wichtig. Stecken Sie jedesmal einige Erbsen in Ihre linke Hosentasche, wenn Sie aus dem Haus gehen. Achten Sie auf die schönen Dinge in der Welt und wofür Sie danbar sind. Jedesmal wenn Sie für etwas dankbar und glücklich sind, nehmen Sie eine Erbse aus der linke Hosentasche und stecken sie in die rechte. Es können Kleinigkeiten sein, wie ein leckeres Eis, das Sie essen, oder das Lächeln, das Ihnen ein Mensch geschenkt hat. Am Abend zählen Sie die Erbsen in der rechten Hosentasche und erinnern Sie sich nochmal an diese tollen Momente und freuen Sie sich über soviel Gutes in Ihrem Leben.

Im Zen-Buddhismus gibt es die Aussage: “Jeder Tag ist ein guter Tag.” Das ein sehr wichtiger Glaubenssatz, den Sie sich aneignen sollten. Es gibt keine Unglückstage oder schlechte Tage, keine stressigen oder unangenehmen Tage, sondern nur gute. Jeder einzelne Tag Ihres Lebens ist gut, Sie allein entscheiden, ob er es auch bleibt oder ob Sie ihn in einen schlechten oder undankbaren Tag verwandeln. Jeder Tag ist ein guter Tag.

Leben Sie Ihr Leben!

Viel Erfolg!

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  • 3 Kommentare zu “Positives Denken”

    1. Oliver sagt:

      Ein sehr schöner und motivierender Artikel.

      Super!
      das gibt 6 von 5 positiv denkenden Smilies
      :D :D :D :D :D :D

    2. Alexandra Graßler sagt:

      Vielen Dank für diesen inspirierenden Beitrag! Es ist ja nicht so, dass man das nicht alles schon wissen würde… Doch vergessen ist es halt auch wieder schnell in der Hektik des Alltags. Deswegen nehme ich mir auf jeden einen kleinen Gedanken aktiv daraus mit, der viel Kraft hat “jeder Tag ist ein guter Tag” was für ein wunderbarer Glaubenssatz.
      Alexandra

    3. Andreas Hobi | schweizweit.net sagt:

      Wunderschöner und absolut zutreffender Artikel. Den Aussagen kann ich nur zustimmen! ;)

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