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The Pursuit of Happiness

31. Juli 2008

Ich habe gerade von einer sehr motivierenden, wahren Geschichte aus Amerika durch den entsprechenden Film erfahren. Es handelt sich um Chris Gardner und seinen amerikanischen Traum, den er trotz aller Schwierigkeiten verwirklicht hat. Seine Geschichte wurde mit Will Smith in der Hauptrolle verfilmt und kam 2006 in die Kinos. Der Film basiert auf der Biographie von Chris Gardner, die “The Pursuit of Happyness” heißt. Der Film ist empfehlenswert, aber vor allem die Geschichte von Chris ist außergewöhnlich und motivierend.

Chris war verheiratet und hatte gerade einen Sohn bekommen, als er seine Ersparnisse benutzte, um in Röntgengeräte zu investieren, die er Ärzten zu verkaufen hoffte. Leider lief das Geschäft nicht sehr gut und die Rechnungen der Familie wuchsen. Hinzu kam, dass Chris seinen Wagen oft im Parkverbot abstellte, damit er die Termine einhalten und mehr Ärzte besuchen konnte, und deshalb oft abgeschleppt wurde. Seine Frau verließ ihn anschließend und zog nach New York (von San Francisco). Somit blieb Chris mit einem kleinen Kind zurück und musste zusehen wie er über die Runden kommt. Chris bestand darauf, dass sein Sohn bei ihm bleibt, weil er sich geschworen hatte, dass sein Sohn wissen sollte, wer sein Vater ist. Er wollte nicht die Fehler wiederholen, die sein Vater gemacht hatte.

Chris beginnt ein unbezahltes, sechsmonatiges Praktikum bei der Brokerfirma Dean Witter. Nur einer der Praktikanten erhält am Ende eine bezahlte Anstellung im Unternehmen. Nach und nach sinkt Chris’ Kontoguthaben und er kann seine Miete nicht mehr bezahlen, weil er zuviele Schulden hat und kein Geld verdient. Mit seinem kleinen Sohn wird er in kurzer Zeit obdachlos. Nachts ist er gezwungen auf Bahnhofstoiletten zu schlafen und stundenlang mit dem Bus zu fahren. Chris tut alles, was er kann, um sich und seinen Sohn über Wasser zu halten und sein Praktikum gut abzuschließen. Wenn er sich nicht um seinen Sohn kümmert oder im Büro ist, lernt er oder versucht Röntgengeräte zu verkaufen. Am Ende (des Films) schafft er es und wird derjenige Praktikant, der eine Festanstellung erhält. Nach einigen Jahren gründet er seine eigene Firma und verkauft seinen Anteil anschließend für mehrere Millionen Euro.

Es geht bei dieser Geschichte nicht so sehr um den beruflichen Aufstieg bzw. den American Dream, sondern vor allem um die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn und darum, dass man niemals aufgeben darf, ganz egal wie düster es aussieht. Besonders eindrucksvoll im Film ist die Stelle als Chris seinem Sohn sagt: “Lass dir niemals von jemandem einreden, dass du etwas nicht tun kannst. Nicht einmal von mir. Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Manche Menschen können etwas selbst nicht und wollen dir einreden, dass du es auch nicht kannst. Wenn du etwas willst, dann hol es dir. Punkt.” In der wirklichen Geschichte war das Ganze noch etwas komplizierter, weil der Sohn von Chris zu dieser Zeit erst 2 Jahre alt war (im Film ist er 5).

Hier kann man sich zwei Interviews mit Chris Gardner ansehen: Interview 1 Interview 2. Er wurde nach dieser schwierigen Zeit, die im Film behandelt wird, ein erfolgreicher Aktienmakler und konnte seinem Sohn eine bessere Zukunft ermöglichen. Er weiß, dass Geld allein einen Menschen nicht glücklich macht und dass seine Beziehung zu seinem Sohn unbezahlbar ist. Heute arbeitet er daran die Lebensbedingungen der armen Menschen in den USA und Südafrika zu verbessern. Die Geschichte von Chris Gardner ist sehr motivierend und zeigt den meisten von uns, dass wir auf hohem Niveau jammern. Doch was viel wichtiger ist: Sie beweist uns, dass der Mensch jedes Hindernis überwinden kann, wenn er nicht den Glauben an sich verliert und alles gibt.

 

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  • 3 Kommentare zu “The Pursuit of Happiness”

    1. Golf sagt:

      Ein klasse Film, habe ich mir damals im Kino angesehen und war nicht enttäuscht. Eine typische, reale, amerikanische Erfolgsstory die Mut macht!

    2. Thomas Hein sagt:

      Hallo Haris,

      das wäre ja ebenfalls eine Story für unsere “Lebenswege-Kategorie” gewesen… ;-)

      Wir werden bei Gelegenheit auf Dich verweisen.

      Viele Grüsse

      das Team von hilfe-beim-leben.de

    3. Oliver sagt:

      Hey Harris,

      nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, bestellte ich mir gleich diese DVD.
      Der Film hat mir sehr gefallen. Eine schöne und vorallem reale Story.

      Unglaublich wie sich dieser Mann durchgeschlagen hat.
      Als er den Job bekam kann man die Emotionen von Chris Gardner spüren. Der
      zweifellos schönste Moment in diesem Film.

      MfG
      Oliver

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