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Motivation, Erfolg und der Weg zur Million

Geld macht nicht glücklich, aber…

Erstellt von Haris am Donnerstag 5. Juni 2008 Schrift VERGRÖSSERN

Jeder weiß im Grunde, dass Geld, Ruhm, schöne Häuser und teure Autos, kurz also äußere Zustände, nicht in der Lage sind einen Menschen glücklich zu machen. Dennoch glauben wir oft an dieses Aber. “Es macht vielleicht nicht glücklich, aber man fühlt sich bestimmt besser und hat weniger Probleme im Leben. Man kann sich vielleicht keine Freunde kaufen, aber irgendwie glaube ich schon, dass die Reichen ein wenig glücklicher sind, zumindest sieht es so aus. Mir würde es sicherlich auch besser gehen, wenn ich Millionen auf dem Konto hätte…”

Wir kennen zwar die Wahrheit, aber dennoch bleibt ein Restzweifel und wir sind uns nicht ganz sicher, ob Geld letztendlich vielleicht doch noch glücklicher macht. Das ist so ähnlich wie mit dem Monster im Schrank als Sie ein Kind waren. Sie wussten eigentlich, dass da nichts im Schrank sein konnte. Eigentlich… Und Ihre Mutter hat doch auch gesagt, dass da nichts ist. Sie haben sogar zusammen hineingeschaut und doch haben Sie Zweifel. Vielleicht kann es sich unsichtbar machen oder es war vorher nicht da. Da ist es dunkel und es könnte drin sein. Sie steigern sich in dieses Denken hinein und vielleicht haben Sie später auch Angst, wenn Sie alleine im Zimmer sind.

So ähnlich ist es bei dem Glauben, dass äußere Dinge uns Glück oder Zufriedenheit verschaffen können. Viele Menschen benehmen sich hier kindisch und wollen die Wahrheit nicht akzeptieren oder behalten diesen Glauben versteckt im Unterbewusstsein. Sie sagen sich Dinge wie: “Na gut, Geld macht nicht glücklich, aber es geht einem sicherlich besser als ohne…” Das ist Unsinn.

Hier ist die Wahrheit, die manche vielleicht nicht hören wollen:

Die einzige Person, die Ihre Probleme lösen kann, sind Sie selbst. Äußere Dinge sind lediglich ein Nebenereignis. Sie können die Sache nicht erleichtern, auch wenn es einfacher ist das zu glauben. Mit Geld haben Sie die gleichen Krankheiten, Sorgen und Probleme wie ohne. Zehn Sportwagen in der Garage machen Sie nicht zufriedener. Sie machen sich selbst zufriedener. Gefühle wie Glück und Zufriedenheit entstehen nicht außen, sondern im Inneren. Deshalb können diese Dinge keine Gefühle erzeugen. Sie können Ihnen zwar kurzfristig ein tolles Gefühl des Sieges oder des Glücks verschaffen, aber Besitz oder Karriere können für Sie keine Probleme lösen. Das ist als würden Sie von Steinen erwarten, dass sie Ihnen ein besseres Leben verschaffen. Und je mehr Sie von Ihnen sammeln, desto mehr Glück empfinden Sie. Das ist absurd, oder? Warum glauben dann manche Menschen, dass Papier mit Zahlen darauf Ihnen Glück verschaffen kann?

Die Wahrheit ist, dass Sie mit mehr Besitz und mehr Geld mehr Verpflichtungen haben als ohne. Sie müssen sich darum kümmern das Geld zu erhalten, denn sobald Sie es besitzen, werden Sie von gierigen Menschen umgeben sein. Sie müssen sich um seine Verwaltung kümmern, um Steuern, um die Pflege der Sportautos, um Personal, das Ihre Villen säubert und natürlich müssen Sie vorsichtig sein, dass man Sie nicht betrügt.

Haben also reiche Menschen es leichter im Leben oder weniger Verpflichtungen oder Probleme? Nicht unbedingt. Das hängt von der Person ab und nicht vom Geldbeutel. Oft ist das Gegenteil der Fall. Wenn Sie nur ein Fahrrad besitzen, müssen Sie viel weniger Energie und Zeit darauf verwenden als jemand, der 10 Sportautos hat und vielleicht noch eine Yacht dazu. Natürlich kann Geld das Leben auch leicher machen, aber meistens ist das nicht der Fall. Ein Milliardär wird niemals einen einfachen Lebensstil führen können wie ein Mönch, weil er viel mehr Aufgaben und Verpflichtungen hat. Es ist zwar schön reich zu sein, aber vergessen Sie nicht, dass Sie dadurch viel mehr Verantwortung haben und möglicherweise über die Zukunft anderer Menschen entscheiden. Sie müssen sich mehr Gedanken machen als ohne Geld.

Außerdem gibt es viele Dinge im Leben, die man mit Geld nicht kaufen kann, wie an einem schönen, sonnigen Nachmittag unter einem großen Baum zu sitzen, der einen angenehmen Halbschatten wirft, während der Wind leicht weht und den Duft von frischem Gras zu Ihnen trägt, während Sie ein Glas Erbeersaft trinken, sich zurücklehnen, die wunderbare Welt um sich selbst herum betrachten und Ihr Blick in diesem Moment auf einen kleinen Marienkäfer mit sechs ungleichmäßigen Punkten fällt, der sich in einem Wassertropfen wäscht. Ein solcher Augenblick, wie viele andere Dinge im Leben, sind mit allem Geld der Welt nicht zu bezahlen. Man kann Sie nur empfinden und das Besondere ist, dass jeder sie erfahren kann, unabhänigig von der Bildung oder dem Vermögen.

Es ist einfach so, dass man die Wörter Geld und Glück voneinander trennen muss. Sie sind nicht miteinader verknüpft und die Beispiele vieler Hollywoodstars oder Lottogewinnern zeigen, dass einem Geld und Besitz nichts geben, das man nicht schon vorher hatte. Gut, es kann einem das Leben ein wenig erleichtern, andereseits aber auch viel komplizierter machen, doch es kann uns nichts wirklich Wichtiges geben. Es kann uns nicht zu einem neuen Menschen machen oder ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern. Geld ist nur ein Mittel zum Zweck und zwar zu äußeren Zwecken, wie schönen Häusern oder Weltreisen.

Vielleicht klinge ich in diesem Artikel ein wenig wie jemand, der etwas gegen Geld hat, aber das ist nicht der Fall. Das Geld kann ja nichts für die falschen Hoffnungen der Menschen, es handelt und denkt nicht (und nein, es stinkt auch nicht :-) ). Worauf ich in diesem Artikel hinaus will, ist dass Sie niemals die Lösung für ein emotionales Problem in Reichtum, Schokolade oder Zigaretten suchen sollten. Ein inneres Problem (es ist meistens kein Problem, sondern eher der Wunsch glücklich und zufrieden zu sein) kann nur von innen gelöst werden, niemals durch äußere Mittel.

Ich habe nichts gegen Geld, ganz im Gegenteil, sondern ich sage es laut: Ich mag Geld (bitte nicht schlagen). Es verschafft mir den Zugang zu tollen Büchern, ich kann anderen Menschen damit helfen, schöne Dinge essen oder reisen. Es kann mir Sicherheit und Unabhängigkeit geben, doch es kann mich nicht glücklicher machen. Muss es auch nicht, weil ich es schon bin. :-) Doch äußere Dinge haben damit nichts zu tun. Sie haben keinen Einfluss auf meinen geistigen und emotionalen Zustand, weil sie ganz einfach nicht miteinander verknüpft sind oder voneinander abhängen. Glück, das von materiellen Dingen abhängt, ist flüchtig und nicht von Dauer. Nur Zufriedenheit und Dankbarkeit, die von innen kommt bleibt für immer erhalten bleiben und niemand kann sie Ihnen wegnehmen. Wenn wir uns in dieser Spirale verfangen und glauben, dass uns der Erfolg oder die Ansammlung von Reichtum glücklich macht, dann brauchen wir immer mehr davon, um das Glücksgefühl aufrecht zu erhalten. Diese Abhängigkeit von den äußeren Dingen schwächt Ihre Verbindung zu sich selbst, zu Ihrem wahren Ich.

Äußere Dinge können in manchen Fällen Ihr Glück vervielfachen, weil sie die jetztigen Zustände verstärken. Wenn Sie also schon glücklich sind bevor Sie Geld haben, wie glücklich werden Sie erst sein, wenn Sie reich sind? Sind Sie jetzt schon selbstbewusst, dann kann Geld oder Erfolg dieses Selbstbewusstsein verstärken. Sind Sie jedoch schon vorher jemand, der sich über alles und jeden beschwert, jemand, der andere beneidet und nicht großzügig und hilfbereit ist, dann kann Ihnen kein äußerer Einfluss das Glück verschaffen, nach dem Sie innerlich so sehr dürsten. Eine Person, die misstrauisch ist, wird, wenn sie zu Reichtum und Macht gelangt, nur noch misstrauischer und überall Verschwörungen und Betrüger sehen.

“Erfolg ist, zu erreichen was man sich wünscht;
Glück ist, sich zu wünschen was man erreicht!”

aus Indien

Man sagt oft, dass Geld jemanden geschadet hat oder sein Leben zerstört hat, aber das ist Unsinn. Geld ist eine unbelebte Sache, die unsere Leben nur in dem Maße beeinflusst, in dem wir es erlauben. Jemand wird nicht durch das Geld schlecht, sondern war es entweder schon vorher oder verfällt der Falle zu glauben, dass es der Reichtum ist, dem er sein Glück schuldet. Der Bibelspruch “Geld ist der Ursprung allen Übels.” wird häufig fälschlicherweise in diesem Kontext zitiert, aber das Zitat ist nicht vollständig, denn der ganze Spruch lautet “Die Liebe zum Geld ist der Ursprung allen Übels.” Also, es ist vielleicht nicht der Ursprung allen Übels, aber dennoch trifft der Spruch ins Schwarze. Diese Liebe zum Geld ist sehr schädlich für den Menschen und führt zur Abhängigkeit vom Besitz. Sie lässt uns blind werden für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Geld ist wie ein Messer. Sie können damit Gemüse schneiden und Brote schmieren oder Sie können damit jemanden erstechen. Das Messer hat darauf keinen Einfluss und es ist lächerlich es für die Tat eines Menschen verantwortlich zu machen. Man kann sich auch selbst damit wegtun, wenn man nicht vorsichtig ist. Mit Geld ist es ähnlich. Mit ihm kann man viel Gutes tun, aber auch viel Böses und Schädliches. Die Entscheidung und Verantwortung liegt immer beim Besitzer.

Um wahrhaft glücklich und unabhängig zu werden, muss man lernen, dass man unabhängig von den äußeren Umständen zufrieden und glücklich sein kann. Mann muss es sogar sein, wenn man nicht in die Abhängigkeit von äußeren Dingen geraten will. Achten Sie darauf, dass immer zuerst das Glück und die Zufriedenheit kommt, äußere Dinge stehen niemals am Anfang.

Mache Menschen glauben jedoch genau das Gegenteil. Sie reden sich ein, dass Sie sich erst entspannen können, wenn die letzte Rechnung bezahlt ist und dass Sie erst glücklich sein können, wenn sie reich sind und zehn Kilogramm weniger wiegen. Durch solche Glaubenssätze steht man sich selbst im Weg und man kann nie sicher sein, dass man wirklich glücklich und stressfrei leben wird, wenn man sein Ziel tatsächlich erreicht hat. Oft ist es so, dass nur ein neues Ziel seinen Platz einnimmt und das kurzfristige Glück sich verabschiedet. Glück und Zufriedenheit ist nicht etwas, das man sich erarbeitet, sondern man fühlt es. Natürlich muss man sich manchmal auch ein wenig anstrengen, um zufrieden zu sein (negative Gedanken vertreiben, auf Dankbarkeit konzentrieren, usw.), es passiert nicht von allein, aber man muss dafür nicht hart arbeiten und Karriere machen. Manche Menschen versuchen es gar nicht und sind es trotzdem. Für sie kommt ein anderes Verhalten gar nicht in Frage. Doch das sind Ausnahmen, denn die meisten müssen etwas für Ihr Glück tun und Ihr Denken und Handeln verändern.

Die Wahrheit ist: Geld macht nicht glücklich. Und es macht auch nicht unglücklich. Sie tun es. Das Geld folgt nur Ihrem Pfad und dient als Verstärker Ihres geistigen Zustandes. Materieller Wohlstand macht diejenigen glücklicher und zufriedener, die schon vorher glücklich waren. Vielleicht ist das ungerecht, dass die Zufriedenen noch zufriedener werden, aber es trifft in den meisten Fällen zu. In dem Moment, wenn man sein Glück von einer Sache abhängig macht, hat man schon verloren, denn wenn man sie nicht erhält, kann man ja nicht glücklich sein, und falls man sie erhält, merkt man, dass diese Annahme falsch war.

Das Komische ist, dass die Unglücklichen Menschen denken, sie würden sich in dieser Situation befinden, weil ihnen etwas fehlt, etwas, das man besitzen oder kaufen kann. Sie glauben, sie könnten sich das Glück durch äußere Eingriffe, wie bei einer Schönheitsoperation, künstlich einsetzen. Es liegt in der Natur des Menschen mehr zu wollen, Reiche wollen reicher sein, Gebildete wollen mehr Wissen, Großzügige wollen mehr geben. So wie eine Pflanze ständig wachsen will, so möchte sich auch ein Mensch auf seine Art und Weise weiterentwicklen. An dieser Absicht ist nichts Schlechtes, doch wir müssen immer aufpassen, dass dieses Bedürfnis nach Wachstum sich nicht zu einer Jagd nach äußeren Dingen entwickeln und das eigene Wohlbefinden auf der Strecke bleibt. Viele Wege führen zum Glück und nicht für alle ist derjenige, des Reichtums und des beruflichen Aufstieges der geeignete.

“Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück.
Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.”

Konfuzius

Das Verlangen nach materiellen Wünschen ist etwas Sinnvolles, solange es nicht zum alleinigen Ziel und Zweck des Daseins wird und anderen Menschen hilft. Man kann äußerlich erfolgreich sein und gleichzeitig man selbst bleiben und die Gesellschaft weiterbringen. Wichtig ist vom Geld und von äußeren Dingen nichts zu erwarten, das sie nicht vollbringen können. Schieben Sie Probleme niemals auf Geld und erwarten Sie von mehr Vermögen kein Glück und keine Erlösung. Nur Sie selbst können inneren Frieden und wahre Zufriedenheit erzeugen.

Leben Sie Ihr Leben!

Viel Erfolg!

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