Drei Wörter, die ich hasse
24. April 2008Warum sollte man denn Wörter hassen? Also, hassen ist ein sehr starkes Wort und ich benutze es sehr selten, doch in diesem Fall bleibe ich dabei und meiner Meinung nach ist das auch berechtigt. Die drei Wörter, die ich am meisten von allen in dieser Kombination hasse, sind “Ich kann nicht.” Ein ebenso schlimmer Satz ist “Das geht nicht!” und das schlimmste Wort von allen ist “unmöglich”. Am besten ist es sie überhaupt nicht zu benutzen, ausser natürlich in einem betimmten Kontext wie, wenn man eingeladen wird und sagt: “Ich kann nicht kommen. Ich muss lernen…”
Doch ich meine nicht solche Situationen, sondern wenn wir auf ein Hindernis stoßen und aufgeben möchten. Oder wenn wir im Fernsehen sehen (das wir am besten gar nicht schauen) wie reich Bill Gates ist und sagen, es sei unmöglich seinen Erfolg zu wiederholen. Oder wenn wir im Radio hören, dass man heute in Deutschland wegen der hohen Steuern nicht mehr Millionär werden kann.
Man sollte sich nach und nach die Benutzung dieser Sätze vollständing abgewöhnen, wenn es darum geht, ob etwas gemacht werden kann oder nicht. Wenn etwas sicher ist, dann dass in unserer Welt alles möglich ist.
“Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da.”
Franz Kafka
Schaut man sich einmal an, was die Menschen bisher geschaffen haben, wie sie die Welt verändert haben und wie sich die Zivilisation in den letzten Jahrtausenden entwickelt hat, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Wie könnte man da behaupten etwas sei heute unmöglich?
Sobald man akzeptiert, dass alles möglich ist und dass der Mensch alles erreichen kann, was er sich zum Ziel setzt, beginnt man die unendlichen Möglichkeiten zu erkennen. Wer sagt denn, dass es nicht getan werden kann? Hat dieser Mensch es versucht und ist gescheitert oder redet er nur? Vielleicht hat er einen falschen Ansatz verfolgt. Vielleicht hat er zu früh aufgegeben.
Besonders oft sieht man die Macht des Glaubens im Sport. Wenn eine bestimmte Marke unerreichbar scheint - wie die 100m unter 10 Sekunden zu laufen oder die 400m unter einer Minute - halten es die meisten Sportler für ausgemacht, dass sie nicht überwunden werden kann. Bis ein Sportler, der nicht daran glaubt, sondern seinen eigenen Kopf hat, es schafft. Plötzlich gelingt es kurz darauf auch vielen anderen Athleten den neuen Rekord zu brechen, weil sie ihre Ansicht der Welt geändert haben. Sie sehen nun, dass es möglich ist. Nichts hat sich in der Welt geändert - nur ihr Denken ist anders.
“Das Geheimnis aller Erfinder ist, nichts für unmöglich anzusehen.”
Justus Freiherr von Liebig
Wir müssen die Welt nicht so akzeptieren wie sie andere Menschen sehen. Erschaffen wir uns stattdessen unsere eigene Realität, jeder seine eigene. In dieser persönlichen Realität entscheiden allein wir, was geht und was nicht, was möglich ist und was nicht. Das ist so ähnlich wie im Film Matrix, wo Neo aufgefordert wird sich zwischen den zwei Pillen zu entscheiden. Auch wir können die blaue Pille schlucken und alles bleibt wie es ist und die anderen entscheiden für uns was möglich ist. Oder wir nehmen die rote Pille und dringen in eine neue Welt vor. Wir erfahren, dass nichts so ist wie es scheint.
Leider ist es im wirklichen Leben nicht so einfach wie im Film. Man kann dieses Herausforderung nicht einfach mit dem Einnehmen einer Pille lösen, sondern nur indem man sich selbst bemüht zu sehen. Indem man selbst hinterfragt und nichts so akzeptiert wie es ist.
Lassen Sie sich von niemandem einreden, was Sie können und was nicht. Das sind nur die Meinungen der anderen Leute. Lassen Sie nicht zu, dass man Ihnen eine fremde Realität, eine fremde Sichtweise aufzwingt. Mache Dinge gelten nur deshalb als unmöglich, weil sie noch niemand getan hat. Oder besser: weil sich noch niemand getraut hat es zu versuchen.
Ich habe mir inzwischen die Wörter “unmöglich” und den Satz “Geht nicht!” fast vollständig abgewöhnt und immer wenn ich sie höre oder selbst sage, läuten bei mir die Alarmglocken. Diese Sätze sind es die uns in unserer Entwicklung einschränken und uns einen Teil des Erfolgs nehmen, den wir haben könnten.
Nichts ist unmöglich. Alles ist möglich. Alles geht. Und sagen Sie jetzt nicht “aber”. Es gibt kein “Alles ist möglich, aber…” Man muss es nur mutig angehen und an sich glauben. Diese Sätze sind der große Satan, sie sind eine große Bürde, die wir ablegen müssen, um das Beste aus uns zu machen.
“Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.”
Christian Morgenstern
Sie müssen nicht so weit gehen wie ich und diese Wörter wirklich hassen, aber bitte benutzen Sie sie nicht zu oft. Öffnen Sie Ihre Augen und erblicken Sie die vielen Möglichkeiten, die sich Ihnen täglich bieten. Jeden Tag haben Sie die Chance die Welt zu erobern oder zu zweifeln und nichts zu tun. Darüber entscheidet nur die kleine Vorsilbe “un-”. Doch dieses “un” macht den ganzen Unterschied. Alles ist möglich.
Leben Sie Ihr Leben!
Viel Erfolg!

24. April 2008 um 09:54
http://www.andreasglock.de/impossible_is_nothing/impossible_is_nothing.html
Gruß
Marc Perl-Michel
Fokusveränderer
25. April 2008 um 17:36
.
28. April 2008 um 06:05
Es ist aber überhaupt nicht egal, wie viel und was für Input (Zeit, Energie, Geld usw.) es kostet, ein gewisses Ziel zu verwirklichen. Wenn man Vorstellungen über den dazu führenden Weg hat, kann man entscheiden, ob man ein Ziel tatsächlich verwirklichen will.
28. April 2008 um 10:19