Die Kraft des Glaubens
Erstellt von Haris am Dienstag 3. Juni 2008 Schrift VERGRÖSSERN
Das Leben eines Menschen wird zu einem großen Teil davon bestimmt, woran er glaubt. Unsere Überzeugungen wirken sich auf unsere Handlungen und unsere Gedanken aus. Die Verwirklichung eines Wunsches kommt durch den festen Glauben daran zustande. Der Inhalt des Glaubens ist für seine Wirksamkeit nicht entscheidend. Ob er falsch oder richtig, moralisch oder unmoralisch, gut oder böse ist, er wirkt immer. Jemand, der fest an einen Talisman glaubt, der ihm Glück bringt, wird tolle Dinge erleben, solange er ihn bei sich trägt. Der Talisman hat dabei keine besonderen Kräfte, sondern die Veränderungen im Leben kommen nur durch die positive Einstellung und das Vertrauen auf Erfolg durch den Träger. Es ist nicht entscheidend auf welches Objekt sich der Glaube richtet, sei es eine Statue oder ein Gott, um seine Wirksamkeit zu erfahren. Ein fester und unerschütterlicher Glaube entsteht vor allem durch den Einfluss des Unterbewusstseins auf den Menschen.
Erfolg im Leben kommt nur zu denen, die an ihn glauben. Genauso ist es mit Glück, Geld und Freundschaft. Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er. Schon in der Bibel steht: “Alles ist möglich dem, der glaubt.” Der Glaube muss jedoch nicht auf Gott oder höhere Kräfte fokussiert sein, sondern er kann sich auf die Person selbst beziehen - er muss nur vorhanden sein. Der Glaube ist eine unwiderstehliche Kraft. Durch ihn wurden ganze Imperien erobert und Menschen von Krankheiten geheilt.
Das Geheimnis, auf das sogenannte Wunderheiler, ihre “magischen” Kräfte immer wieder zurückführen wollen, ist tatsächlich nur der Glaube des Patienten an die Fähigkeiten des anderen. Da dieser blinde Glaube und Gehorsam oft die gewünschten Wirkungen zeigt, wurde er seit Jahrtausenden von denen, die darüber bescheid wussten, zu ihren Zwecken mißbraucht. Sie gaben an besondere Fähigkeiten zu besitzen und gelangten dadurch zu Macht und Reichtum. In vielen Fällen würde es auch nichts bewirken, wenn man ihnen erklären würde, dass in Wirklichkeit ihr Glaube dahintersteckt. Wahrscheinlich würde es dann nicht mehr so gut funktionieren, weil die Gläubigen Zweifel hätten, aber die meisten würden es einfach überhören. Der Glaube an eine Sache entsteht durch jahrelange Beeinflussung des Unterbewusstseins und würde man alles gleich belassen und nur den weißen Anzug des Arztes entfernen, würde bei vielen Patienten die erhoffte Heilung ausbleiben.
Die einzigen Verlierer, wenn es um den Glauben geht, sind die Skeptiker, die nur an Fakten glauben und alles rational erklären wollen. Sie versuchen sich einzureden, dass sie an nichts glauben, was jedoch sehr schwer zu erreichen ist. Meistens glauben sie nur das Gegenteil von den Dingen um sie herum bzw. man könnte sie als Antigläubige bezeichnen, denn sie versuchen so unabhängig zu sein und an überhaupt nichts zu glauben, dass sie es im Grunde doch tun, ohne es zu merken. Sie steigern sich in diesen unsinnigen, ablehnenden Glauben hinein, anstatt diese nützliche Kraft für sich zu nutzen.
Sie haben die Freiheit zu glauben, was Sie wollen. Falls Sie mit den jetztigen Religionen unzufrieden sind, glauben Sie an die antiken Götter der Griechen oder basteln Sie sich Ihre eigene Religion in Ihren Gedanken. Anstatt zu glauben, dass alles den Bach hinuntergeht, glauben Sie daran, dass es jeden Tag besser wird. Nutzen Sie Ihren Glauben, um mehr aus Ihrem Leben zu machen, anstatt sich unnötigerweise dadurch einzuschränken oder zu den Leuten zu gehören, die ständig über die Religionen und den Glauben im Allgemeinen meckern und sagen: “Die Religionen haben nichts als Unheil und Verderben über die Menschheit gebracht. Ohne Religion hätte es keine Kriege gegeben. Diese fanatischen Gläubigen sind die schlimmsten von allen. Ich glaube an gar nichts.” Diese Menschen vergessen oft, dass die Religionen auch viel Gutes mit sich gebracht haben und dass nicht Religionen Kriege führen, sondern Menschen.
Ich möchte Sie keineswegs zu einem fanatischen Gläubigen an irgendetwas machen, diese Entscheidung liegt bei Ihnen. Alles, was ich zeigen möchte, ist, dass der Glaube eine sehr starke Kraft ist, die wir kultivieren und gebrauchen sollten. Sie müssen nicht an eine kosmische Ordnung oder einen Gott glauben, aber glauben Sie wenigstens an sich. Seien Sie jemand, der fest von seinem Erfolg und seinen Fähigkeiten überzeugt ist und dessen Glaube daran so stark ist, dass er wie ein religiöser Fanatiker bei Zweifeln anderer und “unmöglichen” Situtionen einfach weghört.
Der feste Glaube an etwas ist immer stärker und einflussreicher als Verstand und Logik. Glauben heißt Dinge zu akzeptieren, die man nicht beweisen oder sehen kann, den analytischen Geist zu überlisten und es als wahr anzusehen. Warum konzentrieren sich alle großen Religionen, Sekten und Völker auf den Glauben? Weil sie wissen, dass es funktioniert. In Kirchen und Moscheen liest man keine rationalen, wissenschaftlichen Abhandlungen und der Patriotismus von Völkern benötigt keine wirkliche Basis; man glaubt einfach an sein Land. Der Glaube ist eine Wirklichkeit, die in Ihren Gedanken entsteht. Das, was Sie denken, glauben Sie.
Aus diesem Grund können Sie eine starke Motivation schaffen, indem Sie Ihren Glauben an sich und an Ihren Erfolg aufbauen, bis Sie schließlich überzeugt davon sind. Da Sie hier nicht auf äußere Dinge, wie Bücher, Filme oder Organisationen, zurückgreifen können - außer Sie haben einen eigenen Fanclub - müssen Sie diese Motivation selbst schaffen. Wie jede wirkliche Überzeugung kommt auch diese von innen und die Mittel, mit denen Sie Ihr Ziel erreichen, sind Ihre Gedanken und Ihr Unterbewusstsein. Entwickeln Sie Ihren Glauben und er wird eine große Stütze in Ihrem Leben sein.
Leben Sie Ihr Leben!
Viel Erfolg!
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